Mit Aktienfonds zum Eigenheim

Mit Aktienfonds nimmt man am Auf und Ab der Aktienbörsen teil (derzeit wohl mehr am Ab). Der wichtigste Vorteil gegenüber dem direkten Engagement in Einzelaktien liegt darin, dass man schon mit kleinen Beträgen ein Vermögen über eine Vielzahl von unterschiedlichen Branchen und Regionen streuen kann. Damit lässt sich das Schwankungsrisiko zumindest dämpfen. In exotische Aktienfonds sollte man jedoch nicht investieren, lieber auf weltweite oder europäische Standardwerte setzen.

Eine Analyse einer Vielzahl von Investmentfonds findet man z.B. unter Finanztest.de und dort unter Geldanlage -> Banken.

Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass auch bei breiter Streuung die im Fonds enthaltenen Aktien in ihrem Kurs stark schwanken können. Daher macht die Anlage in Aktienfonds nur dann Sinn, wenn man sein Geld mindestens fünf Jahre, besser jedoch zehn Jahre nicht antasten braucht. Wenn es um das Ansparen auf die eigene Immobilie geht, gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten für den Einbau von Aktienfonds:

  • Plant man die Investition in die eigenen vier Wände erst in ferner Zukunft, kann man in den Anfangsjahren der Ansparphase Aktienfonds mit integrieren.
  • Während der Finanzierungsphase kann man außerhalb der regulären Finanzierung einen Aktienfonds-Sparplan mit kleinen Raten weiterlaufen lassen, um in guten Börsenzeiten damit eine Sondertilgung zu leisten. Das sollte man jedoch nur dann tun, wenn auch ohne die Fondstilgung die Finanzierung auf absolut sicherem Fundament steht und von Beginn an eine reguläre Schuldentilgung in ausreichender Höhe gewährleistet ist.

15. Juni 2009
Posted in Investmentsparen — Immoblog @ 11:36

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